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Arm dran, selbst schuld?

Die nunmehr vierte Staffel Selbstbestimmt ist veröffentlicht. Meine Zutaten diesmal: Schnitt der Folge Arm dran, selbst schuld? und SLOG-3 Farbkorrektur in Davinci Resolve für alle vier Folgen.

Restaurantbesuch, Kino, Frisör, Urlaub – wer arm ist, kann sich das nicht leisten. Frauen sind stärker von Armut betroffen und dadurch oft sozial ausgegrenzt. Warum ist das so? Wer oder was ist schuld daran? Und wie kommt man da raus? Diesen Fragen geht Selbstbestimmt-Host Tan Caglar nach. Drei Frauen erzählen ihm ihre Geschichten.

(Quelle: MDR Online)

Schnitt, Reportage, Davinci Resolve SLOG3-Grade, 30 Minuten
Produktion: Mia Media Leipzig GmbH

exactly – Sparen, Stress und Schulden

Arbeit in der Gastronomie, Logistik oder im Service heißt oft schuften für wenig Geld – die Jobs bringen kaum mehr als Mindestlohn. 3,6 Millionen Deutsche leben von Niedriglohn.  Exactly zeigt, was das im alltäglichen Leben heißt und fragt: Halten die Löhne mit der Inflation Schritt? Und ist dieses Lohnniveau fair?

Die Reporterin Katharina Vorndran reist dafür durch Ostdeutschland. Sie trifft den 24 jährigen Kellner Max in Magdeburg, der beinahe Vollzeit in einem Restaurant arbeitet und berichtet „Ohne Trinkgeld würde ich den Job nicht machen“ und der versucht, trotzdem Schulden abzubauen. Die Küchenleiterin Yvonne arbeitet in einer KiTa in Chemnitz – Trinkgeld gibt’s hier nicht. Deshalb hat sie einen Zweitjob angenommen. Und im Vogtland lernt die Reporterin von der Lageristin Stefanie, wie sie ihr Haushaltsbuch führt und vom kleinen Lohn sogar noch etwas sparen kann.

Die Reportage zeigt Menschen zwischen Stress und Zufriedenheit, Haushaltstricks und bescheidenen Träumen. (Quelle: mdr-online)

Schnitt, 30 Minuten Reportage

Selbstoptimierung – Geht da noch was?

Es gibt Menschen, denen ist der eigene Körper nicht gut genug. Auch Gina Rühl versucht, sich und ihren Körper stetig weiter zu optimieren. Immer dabei: ihre Smartwatch als Fitnesstracker. Digitale Technologien wie diese messen nicht nur die Herzfrequenz oder auch das Lauftempo, sondern speichern am Ende auch die jeweilige Leistung. Das kann einerseits Ansporn sein, andererseits auch Druck erzeugen. Jonas Juckeland war mit Gina Rühl auf dem Biohacking-Kongress in Bad Dürrheim unterwegs.

Ab jetzt zu sehen in der ARD Mediathek!

Selbstbestimmt – Frauen und Macht

Ob in der Wirtschaft, der Medizin oder in der Politik: Frauen in Führungspositionen sind noch immer eine Seltenheit. Nur 17% der Geschäftsführung in deutschen Unternehmen sind Frauen und auch im Bundestag sind nur 31% der Abgeordneten weiblich. Der Weg an die Macht scheint als Frau schwer zu sein. Warum ist das so? Die 24-jährige Influencerin Gina Rühl ist eine von drei neuen Hosts der Reihe Selbstbestimmt. Sie trifft Frauen mit und ohne Behinderung, die auf unterschiedliche Weise ihren Weg zur Macht gegangen sind.

30 Minuten Reportage, ARD Mediathek

exactly – Zwischen Inflation, Mindestlohn und Bürgergeld

Katharina Vorndran fragt – Lohnt sich Arbeit noch?
Bei YouTube wird in den Kommentaren heiß diskutiert. Viele sind der Meinung: nicht das Bürgergeld ist zu hoch, sondern der Mindestlohn ist zu niedrig.

Produktion: Mia Media Leipzig GmbH

exactly – Das Geschäft mit schönen Haaren

Ich habe viel gelernt im Schnitt mit Jonas. Er ist einer der Jüngsten bei Mia Media und leidet schon unter Haarausfall. Keine Seltenheit denn:

Jede vierte Frau und ein Großteil der Männer leiden im Laufe ihres Lebens unter Haarausfall. Vor allem, wenn er in jungen Jahren beginnt, stellt er für Betroffene eine große Belastung dar. Doch was tun, wenn die Haare immer weniger werden? Für viele ist eine Haartransplantation die Lösung. Die ist aber nicht nur teuer, sondern kann auch schiefgehen! Für die MDR-Reihe „exactly“ lernt Reporter Jonas Juckeland Betroffene kennen.

(Quelle: MDR.de)

Zu sehen gibt es den Film hier in der ARD-Mediathek und hier bei YouTube.

TEC – Waldchallenge

Alexa Hofmann und Alex Huth haben für die Kinder ein aufregendes Waldabenteuer vorbereitet. Ähnlich aufregend war der Schnitt, denn die Zeit war knapp und die Postproduktion wurde spontan von Stuttgart nach Leipzig verlegt.

Christoph Karsch vom Fernsehpark sorgte für einen reibungslosen Ablauf.

45 Minuten frisches Edutainment im typischen Alex Huth Style, hier in der ARD-Mediathek oder hier auf der KiKA-Webseite.

Auf zur großen Tigerenten Club Waldchallenge mit Peter Wohlleben! Die Spielekids müssen eine Schnitzeljagd durch den Wald bestehen. Dabei stellen sie ihr Wissen, Teamwork und Geschick unter Beweis und lernen spielerisch den Wald kennen. Waldexperte Peter Wohlleben hat jede Menge spannende Tipps für sie. Schafft es das Team, gemeinsam alle Aufgaben zu lösen und das Ziel zu erreichen?

Quelle: Kika.de

Chorfest in Leipzig

Die letzten Schnitt-Tage standen im Zeichen des Chorfests in Leipzig. Für die ARD-Dokumentation Leise, Laut – Gänsehaut! war ich einer von drei Cuttern im Postproduktions-Team von Mia Media.

„Vier Tage, eine Stadt und über 300 Chöre. Es ist das große Event in der Chor-Szene: das Deutsche Chorfest. Die Dokumentation erzählt von Gemeinschaftsgefühl und Glück durch gemeinsames Singen. Jetzt dürfen sie wieder zusammen singen! Lange Zeit mussten sie wegen Corona-Beschränkungen auf Live-Proben verzichten, doch nun sind diese wieder möglich.“ (Quelle: ARD.de)

Alex Huth und Ben von KiKA Live haben den Mädchen-Chor La Cappela Nuova auf dem Deutschen Chorfest begleitet.

„Manche Menschen singen unter der Dusche, manche beim Konzert ihrer Lieblingsband, manche im Fußballstadion. Manche singen am liebsten allein, andere am liebsten gemeinsam. Und genau solche trifft Ben in Leipzig beim Deutschen Chorfest mit 9.500 Sängerinnen und Sängern. Er begleitet die Mädels vom Kinder- und Jugendchor La Capella Nuova einen Tag lang bei Vorbereitungen, Wettbewerb und Konzert.“ (Quelle: KiKA.de)

Abriss in großem Stil – Reportage

Nicht nur die Infrastruktur, auch der Wohnungsbestand Moskaus soll komplett erneuert werden. Dafür entwickelten die politischen Eliten 2017 das “Große Stadtumbauprogramm Moskau”.  Die alten Häuser sollen weg. Auch diejenigen, die noch bewohnbar sind.

Die Gesetze wurden extra angepasst, um das zu ermöglichen, denn rund 80 Prozent der Russen sind Eigentümer ihrer Wohnungen und sollen jetzt raus.

Der Kreml stellt viel Geld bereit, um die Stadt größer, schöner und besser zu machen. Ein profitables Geschäft für die russische Oberschicht.

Doch es regt sich Widerstand. Die Menschen protestieren gegen die Enteignung. An der ersten Demonstration im Mai 2017 nahmen mehr als 20 Tausend Menschen teil, darunter Oppositionspolitiker Alexej Nawalny. Aber die Stimme der Straße wurde kaum gehört. (Quelle: MDR)

Nina Pogrebnaya hat Betroffene besucht, sich ihre Sorgen angehört und hinter Fassaden geblickt, die bald verschwinden.

15 Minuten Reportage zu sehen am 6. November im MDR Fernsehen
Produktion: Mia Media Leipzig GmbH

Unterwegs in Bulgarien – Reportage

Camping ist bis heute für einen Großteil der bulgarischen Bevölkerung Kult. Und auch viele DDR-Bürger machten schon damals hier Urlaub. Seit der Wende wurde die Gegend allerdings durch Oligarchen zunehmend mit Hotels bebaut – auch Naturschutzgebiete. Was ist nach 30 Jahren übrig geblieben vom einstigen Camping-Paradies?

Autor Marc Rosenthal begleitete Rayna Breuer in ihre Heimat. Sie wurde 1983 am Schwarzen Meer geboren und hat ganz unterschiedliche Kindheits-Urlaubs-Erinnerungen. Mit der gesamten Schulklasse wanderte Rayna damals durch die Berge der Heimat, um Bulgarien zu entdecken. Heute leidet Bulgarien darunter, dass viele junge Menschen das Land verlassen, um im Westen mehr Geld zu verdienen. Raynas Cousin ist der Gegenentwurf. Er kehrte aus London zurück und baute seine eigene Farm auf. (Text: MDR)

Geschnitten haben wir bei Cine-Impuls in Leipzig.

Deutsche Erstausstrahlung: Sa 28.08.2021 MDR

Social Media Video

Die KreatiFabrik aus Aldingen hat für Dieterle-Tools ein Social Media Video produziert. Das Video läuft auf LinkedIn, YouTube und auf der Dieterle Firmen-Seite. Fotos: Nico Pudimat. Schnitt und Compositing in Davinci Resolve: Thomas Hansen. So rosten meine Agenturskills nicht ein, Danke, KreatiFabrik 😀

Papierlose Sprachaufnahme

Es gibt immer Abläufe, die man optimieren kann. Warum also nicht die Sprachaufnahme mal ohne Papier machen? Stattdessen vom Tablet einlesen. Kein ausgedruckter Text… kein Rascheln bei der Aufnahme!
Und es gibt noch mehr Vorteile, denn dank kollaborativen Text-Editoren wie Google-Docs können die Autoren letzte Änderungen am Text am eigenen Rechner eingeben und die Änderung erscheint direkt beim Sprechenden in der Kabine. Kein Gerenne zum Drucker oder Geschmiere auf dem Papier. Ahhhh, herrlich.
Anfängliche Skepsis beim Sprechenden, nach dem Motto: „Ich bin doch keine Vorlese-Maschine“ verfliegt schnell, wenn klar wird, dass die Kommunikation zwischen Sprechenden und Autoren weiter wichtig bleibt und nur der lästige technische Teil des Druckens bzw. die Änderungsnotizen am Papierrand entfallen. Kann ich nur empfehlen!

Meteoriks Award Show 2019

Zu Ostern ein Herz für Nerds: Für die Meteoriks Award Show am Osterfreitag auf dem digitalen Kunstfestival Revision 2019 in Saarbrücken, war ich wieder für teh videoshizzle zuständig. Einspieler für 9 Kategorien mit jeweils 5 Nominierungen, Opener, Gewinner und Abspann mussten geschnitten werden. Inzwischen sind wir ein eingespieltes Team, was den Zeitaufwand in Maßen hält.
Man kann die Show im Stream verfolgen, aber es ist schon toll vor Ort auf der Revision-Party zu sein und die Show zu sehen.

Lebensretter – Brand im Centrum Warenhaus

Am Morgen des 27. Juni 1985 legt ein enttäuschter Kunde einen Brand in der Jugendmode des Centrum Warenhauses am Anger in Erfurt. Durch die Kaminwirkung breitet sich das Feuer schnell über mehrere Etagen bis zum Dach aus. Weil das Löschwasser nicht reicht, müssen die Feuerwehrleute Schläuche bis zur 300 Meter entfernten Gera legen. Dabei halten sich immer noch Menschen im Haus auf. Einige Verkäuferinnen sind in einem der oberen Stockwerke eingeschlossen.

45 Minuten Dokutainment, MDR
Autorin: Berit Schwarz
Kamera: David, Bochmann, Benedikt Fitzke
Schnitt: Thomas Hansen

Umschau extra – Die Mitropa-Story

Wer auf Reisen etwas essen wollte, kam an der Mitropa nicht vorbei. Zum Unternehmen gehörten hunderte Gaststätten und Kioske, sechs Hotels, zehn Flughafenrestaurants und unzählige Speise-, Buffet- und Schlafwagen auf der Schiene. Am Ende der DDR waren ungefähr 15.000 Mitarbeiter beschäftigt, die einen jährlichen Umsatz von 1,5 Milliarden DDR-Mark erwirtschafteten.

Autor: Dr. Christoph Peters
Kamera: Stefan Rauchhaus, Tarja Kühne
Schnitt 30 Minuten Infotainment: Thomas Hansen
Termin: 17.01.2016, 20.15 Uhr MDR

Quelle: MDR-Online

Nachtrag: die Sendung lief mit 12,5% Sehbeteiligung überdurchschnittlich gut – das freut die Macher 😀
Hier kann man Die Mitropa-Story noch in der Mediathek sehen.
Und hier Die Mitropa-Story bei Youtube.

Klassik underground – Eventvideo

Klassik im neuen Gewand präsentiert die Reihe „Klassik underground“ in der Moritzbastei. MusikerInnen des Gewandhausorchesters spielen mit Gästen einstündige Clubkonzerte in den atmosphärischen Gewölben der ehemaligen Stadtbefestigungsanlage.

Zum Auftakt am 25. Februar spielte Leif Ove Andsnes nach seinem „Grossen Concert“ in einer Aftershow-Session mit den Gewandhausmusikern Yun-Jin Cho (Violine), Tahlia Petrosian (Viola) und Axel von Huene (Cello) u.a. Brahms Klavierquartett in g-moll.

(Quelle: Moritzbastei.de)

Produktion: Moritzbastei Torsten Reitler
Kamera: Remo Rink
Schnitt: Thomas Hansen

London Cut – World Class 2014

Man lernt ja nie aus 😀 . So auch beim Schnitt dieses Eventvideos. Zum Beispiel was alles ein London-Cut ist.
Es gibt verschiedene Auslegungen: die Art ein Jacket zu schneidern, den Abbruch des Destillationsprozesses an einem bestimmten Punkt um die besten Geschmacksnuancen zu erhalten. Wie aber ein London-Cut bei einem Bartender aussieht, kann man bei 7:13 Minuten im Video sehen. Und nicht nur das; die besten Bartender aus Deutschland und Österreich geben alles um zum Finale nach London zu kommen.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die Projektabschlussfeierei bei Mia Media mit ein paar guten Cocktails. More Gin, please!